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Illustratives Materialprinzip: Hitze hinter einer funktionalen Schutzschicht
PURE PARTS – Fire als aktive Funktionswelt

PURE FIRE PROTECT

Brandschutz, ohne Materialidentität unnötig zu verdecken.

Klare, wasserbasierte Brandschutztechnologie für definierte Holz-, Naturmaterial- und Sonderanwendungen – entwickelt als kontrollierter Systemaufbau aus Untergrund, Applikation, Schichtmenge, optionalem Deckschutz und technischem Nachweis.

DIE HERAUSFORDERUNG

Brennbare Materialien brauchen Schutz, ohne ihre gestalterische Identität zu verlieren.

Holz und Naturmaterialien sollen sichtbar bleiben. Rauchentwicklung und brennende Tropfen oder Partikel sind neben der Flammenausbreitung relevant. Die relevante Brandklasse gehört zum geprüften Aufbau – nicht automatisch zu jeder Anwendung des Materials.

MATERIALÄSTHETIK

Holz und Naturmaterialien sollen ihre gestalterische Identität behalten.

RAUCH & BRENNENDES ABFALLEN

Brandschutz wird nicht nur durch Flammenausbreitung bewertet.

SYSTEM STATT EINZELPRODUKT

Untergrund, Auftragsmenge, Decklage und Nutzung beeinflussen die bewertbare Leistung.

Eine Brandklasse ist kein Materialetikett. Sie beschreibt einen konkret geprüften Aufbau.
MATERIAL BASIS

Klare Schutzfunktion auf wasserbasierter Systembasis.

PRODUKTFORMFarblose wässrige Lösung / Dispersion
DICHTEca. 1,4 g/cm³ bei 20 °C
FESTKÖRPERca. 50 Gew.-%
VOC / SVOC<0,01 Gew.-% laut vorhandener TDS-Basis
HOLZ-AUFTRAGSMENGEtypisch 200–250 g/m² · typisch 2 Lagen

Bestehende dokumentierte Produktbasis – SOURCE VERIFICATION REQUIRED, wenn die ursprüngliche TDS/SDS-Zuordnung im Repository fehlt.

FIRE RESPONSE MECHANISM

Aus Hitze entsteht eine funktionale Schutzbarriere.

01

TRANSPARENTE SCHUTZSCHICHT

Im Normalzustand soll die behandelte Oberfläche weitgehend sichtbar bleiben.

02

HITZEEINWIRKUNG

Wärme und Flammeneinwirkung aktivieren den Mechanismus.

03

MINERALISCHE SCHAUM-/BARRIERESTRUKTUR

Die vorhandene technische Dokumentation beschreibt die Bildung einer wärmedämmenden mineralischen Schaumschicht.

04

SYSTEMNACHWEIS

Die resultierende Brandschutzleistung ist immer für den realen Systemaufbau zu bewerten.

Illustratives technisches Mechanismusvisual – kein eigenständiger Prüf- oder Klassifizierungsnachweis.
SYSTEM ARCHITECTURE

Brandschutz entsteht im definierten Aufbau.

01

UNTERGRUND

Definierter Holz-/Holzwerkstoff oder anderer projektspezifisch zu prüfender Untergrund.

02

VORBEHANDLUNG

Untergrundzustand, Feuchte, Verträglichkeit und ggf. definierter Primer.

03

PURE FIRE PROTECT

Auf Holz laut vorhandener Basis typischerweise 2 × 100–125 g/m².

04

OPTIONALER DECKSCHUTZ

Nur wenn im jeweiligen System definiert, zum Beispiel eine Clear-Coat-Systemkomponente.

05

DOKUMENTATION

Schichtmenge, Klima, Trocknung, Charge, Fotos und Abnahme.

Eine Brandklasse ist kein Materialetikett. Sie beschreibt einen konkret geprüften Aufbau.
APPLICATION ROUTES

Eine Technologie. Mehrere Prüfpfade.

HOLZBAU

CLT, Holzfassaden und Innenausbau.

REET & NATURMATERIALIEN

Reet, Stroh und historische / natürliche Baustoffe.

ÖFFENTLICHE GEBÄUDE

Schulen, Hotels, Kitas und Versammlungsstätten – nur mit entsprechendem Systemnachweis.

VERBUNDPANEELE / INDUSTRIE

Paneele, Kanten, Ecken und Prozessbereiche.

BATTERIE / HOCHTEMPERATUR

Nur als Entwicklungsroute.

WILDLAND / AKTIVE FEUERBEKÄMPFUNG

Nur als separate Entwicklungsroute.

INTERNE ENTWICKLUNGS- UND VERGLEICHSVERSUCHE

Direkte Flammenbelastung unterschiedlicher Prüfaufbauten

Der Webcut zeigt drei interne Versuchssequenzen mit Karton, Holz und Stroh. In allen drei Sequenzen ist die direkte Flammenbelastung sichtbar; die letzte Sequenz endet bei fortgesetzter Belastung.

B · intern dokumentiert

Was Sie sehen

  • Karton unter direkter Flammenbelastung
  • Holz unter direkter Flammenbelastung
  • Stroh unter direkter Flammenbelastung
TESTING & EVIDENCE

Starke Messwerte. Klar begrenzter Geltungsbereich.

Die folgenden Werte werden als vorhandene dokumentierte Testbasis dargestellt. Originalberichte und die genaue Produkt-/Systemzuordnung müssen geprüft werden, bevor eine höhere Evidenzstufe kommuniziert wird.

SBI-PERFORMANCE

FIGRA101 / 58 / 79 W/s · Mittel ca. 79 W/s
THR600s7,0 / 5,4 / 5,6 MJ · Mittel ca. 6,0 MJ
SMOGRA0 / 0 / 0
TSP600s27 / 30 / 25 m² · Mittel ca. 27 m²
TROPFENIm dokumentierten Datensatz nicht festgestellt
ZIELB-s1,d0 für den dokumentierten geprüften Systemaufbau
Illustratives Testlabor-Kommunikationsvisual für PURE FIRE PROTECT
TESTING CONTEXT VISUAL – nicht als fotografische Dokumentation des konkreten Prüfereignisses.

Die dargestellten Werte gelten ausschließlich für den dokumentierten Prüfaufbau. Sie ersetzen keine formale Klassifizierung oder Neuprüfung bei abweichenden Untergründen, Schichtdicken, Decklagen, Kanten, Ecken, Kombinationen oder Einsatzbereichen.

Brandschutz bedeutet mehr als Flammenausbreitung.

s1

Günstige Rauchklassifizierung im dokumentierten Aufbau.

d0

Keine brennenden Tropfen / Partikel im zugeordneten Datensatz.

SMOGRA 0

Im vorhandenen SBI-Datensatz.

APPLICATION & QUALITY ASSURANCE

Reproduzierbarer Brandschutz braucht reproduzierbare Verarbeitung.

01

UNTERGRUND

Feuchte, Verträglichkeit und ggf. Primer.

02

KLIMA

Vorhandene dokumentierte Verarbeitungsbedingungen verwenden.

03

AUFTRAG

Spritzen, Rollen oder Streichen; auf Holz typischerweise 2 × 100–125 g/m².

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TROCKNUNG

Nur vorhandene TDS-Werte verwenden, sofern verifiziert.

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DOKUMENTATION

Charge, Materialmenge, Klima, Fotos und Abnahmeprotokoll.

Illustratives QA-Kommunikationsvisual für die PURE FIRE PROTECT Verarbeitung
APPLICATION / QA VISUAL – keine automatisch dokumentierte Baustelle.

SOURCE VERIFICATION REQUIRED: Originale TDS/SDS- und Verarbeitungsunterlagen sind im Repository nicht vollständig vorhanden.

REGULATORY PATHS

Gleiche Technologie. Unterschiedliche Nachweiswege.

INNENHOLZ / INNENAUSBAU

Brandklasse, Rauch, VOC und Nutzung.

FASSADE / HOCHHAUS

Zusätzliche Fassaden-, Großbrand- und nationale Anforderungen.

REET / DACH

Außenbrand, Bewitterung und Alterung.

VERBUNDPANEELE

Fläche, Kante und Ecke.

BATTERIE / INDUSTRIE

OEM-spezifischer Entwicklungs- und Prüfpfad.

WILDLAND / FEUERWEHR

Eigenständiger Löschmittel-, Geräte-, Toxizitäts- und Korrosionspfad.

Eine gute Brandklassifizierung auf einem definierten Holzsystem ist kein Freifahrtschein für Fassaden, Hochhäuser, Batterieanwendungen oder Feuerwehreinsatz.
MATERIAL RESPONSIBILITY

Brandschutzchemie mit transparenterer Materiallogik.

DOKUMENTIERTE BASIS

  • wasserbasierte Basis
  • niedrige VOC-/SVOC-Angabe laut vorhandener TDS-Basis
  • geringe Materialmenge
  • Aussagen zu Halogenen/Boraten/Phosphor nur mit Quelle und Caveat

WIRTSCHAFTLICHE LOGIK

Brandschutz als funktionaler Value-Layer.

  • geringe Materialmenge
  • sichtbare Materialästhetik
  • mögliche Reduktion zusätzlicher Bekleidungen
  • Systemintegration
  • Genehmigungs-/Risikokontext
  • projektspezifische Verarbeitung
RESPONSIBLE CLAIMS

Was dokumentiert ist – und was nicht pauschal folgt.

DOKUMENTIERTE BASIS

  • transparente / klare Produktlogik
  • wasserbasierte Basis
  • definierte Holz-Auftragsmenge
  • SBI-Datensatz
  • B-s1,d0 im geprüften Aufbau
  • Rauch-/Tropfendaten im geprüften Aufbau
  • QA-/Verarbeitungslogik

NICHT PAUSCHAL ABLEITBAR

  • B-s1,d0 für jeden Untergrund
  • Fassaden-/Hochhauszulassung
  • Reet-/Dachfreigabe
  • Batteriebrandschutz
  • Feuerwehreinsatz
  • Wildfire-Wirksamkeit
  • Pumpenkompatibilität
  • PFAS-frei
  • universelle Lebensdauer
  • universelle Witterungsbeständigkeit

Welcher Aufbau soll brandschutztechnisch bewertet werden?

Wir betrachten Untergrund, Nutzung, Schichtaufbau und Nachweisziel gemeinsam und definieren daraus den passenden Prüf- und Systempfad.